Interbrand veröffentlicht die „Best Global Brands 2020“

Spürbar geprägt von den Entwicklungen der globalen Pandemie sowie des Klima- und sozialen Wandels, sieht Interbrand die Social Media- und Kommunkationsmarken als klare Gewinner der Krise.

Presseinformation – Interbrand – 20.10.2020

Instagram (#19), YouTube (#30) und Zoom (#100) rücken zum ersten Mal in die Rangliste der 100 wertvollsten globalen Marken auf. Tesla gehört ebenfalls zu den stärksten Profiteuren der Krise.

Eine positive Bilanz können auch die großen Entertainment-Marken aus den letzten Monaten ziehen: So konnte Spotify (#70) seinen Markenwert um 52 Prozent steigern – und damit ganze 22 Plätze im Ranking gutmachen. Ähnlich gut lief das vergangene Jahr für Netflix. Ein Wachstum des Markenwerts um 41 Prozent bedeutet Platz 41 für den Streaming-Riesen. Das Erfolgsrezept von Spotify, Netflix und vielen weiteren der 2020 wachsenden Marken sind dabei insbesondere Abonnement- und On-Demand-Modelle. So konnten diese Marken das durch Corona geschwächte Anzeigengeschäft gut kompensieren.

Die Besten 

Die beste Perfomance von allen 100 Marken schaffte in den vergangenen 12 Monaten mit einem Wachstum des Markenwerts um 60Prozent: Amazon. Während das Ranking auch in diesem Jahr von Apple angeführt wird, hat es Microsoft geschafft, Google zu überholen und sich so den dritten Platz im Ranking zu sichern. Damit fällt Google zum ersten Mal seit 2012 aus der Riege der besten drei Marken. Zeitgleich hat Samsung zum ersten Mal überhaupt den Sprung unter die besten fünf geschafft.

Die deutschen Marken

Die 11 deutschen Marken im Ranking zeigen 2020 ein wechselhaftes Bild. Nur SAP schafft in diesem Jahr ein zweistelliges Wachstum. Allianz verzeichnet ein Plus von 7 Prozent, DHL legt um 5 Prozent zu. Siemens und adidas schaffen nur ein geringes Wachstum von 2 Prozent und 1 Prozent.
Für die deutschen Automobilikonen sind die Ergebnisse weniger positiv. Während Mercedes-Benz und BMW zwar ihre Vorjahresplätze verteidigen können, fallen alle anderen Marken im Ranking durchschnittlich um 5 Plätze. Volkswagen und MINI verlieren dabei am stärksten. Audi und Porsche verzeichnen vergleichsweise geringe Verluste. Im Vergleich mit dem internationalen Wettbewerb schneiden die deutschen Automobilmarken jedoch deutlich besser ab, als viele Konkurrenten, wie beispielsweise Honda, Ford, Nissan oder KIA.

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